Einst trat’st du ein in mein Leben,
ich war erst vierzehn Jährchen alt,
will nun den Humpen auf dich heben,
doch läßt dich das so furchtbar kalt.
Du bist kein Mensch und auch kein Tier,
nicht mal das Bild an meiner Wand,
bist mein geliebtes Fläschlein Bier,
aus dem verehrten deutschen Land.
Flüßig Brot, so nennt er dich,
im Volksmund, manch ein Witzbold,
doch bist du einfach mehr für mich:
Flüßig Glück und flüßig Gold.
Am dreiundzwanzigsten April
im Jahre fuffzehn-sechszehn
wurd’ geboten, das man will,
deutsche Reinheit in dir seh’n.
