Nr. 156: Jakobsgold Bio-Zwicklbier

Herkunftsland: Österreich

Alkoholgehalt: 4,9% vol.

Resultat: Das Bio-Bier besticht durch seinen erstklassigen Biergeruch, einer schönen bier-goldenen Farbe und dem Vorhandensein von Kohlensäure (nicht bei jedem Bier der Fall). Geschmacklich ist es etwas süßlich, äußerst angenehm und rund (ohne Ecken und Kanten). Bei den ersten beiden Schlücken bildet sich noch ein etwas herber Nachgeschmack, dieser ist jedoch ab dem dritten Schluck nicht mehr vorhanden, es bleibt allerdings ein angenehm bieriger Geschmack. Sehr zu empfehlen.

Dieser Artikel ist meinem Co-Tester Big Jay-Jay Woodnail gewidmet.

Nr. 155: Braufaesschen.com Dunkelbier (mit amerikanischem Eichenholz)

Herkunftsland: Deutschland

Alkoholgehalt: unbekannt, aber auf jeden Fall vorhanden

Resultat: Es ist soweit, nach einer Woche des Gärens ist das selbstgebraute Bier, welches uns freundlicherweise von braufaesschen.com zur Verfügung gestellt wurde, bereits fertig. Dank eines schnellen Verfahrens, quasi dem Blitzkrieg unter den Brauverfahren, braucht man nicht lange auf seinen Hopfensaft warten. Selbstverständlich testet sich ein solch besonderes Bier nicht alleine, und so begab es sich, dass weitere Tester angeheuert wurden. Nun endlich mal zum Bier. Es ist ein sehr malziges Bier, so gehört sich das ja auch für ein dunkles. Es ist außerdem kohlensäurearm und etwas wässrig, man schmeckt allerdings das amerikanische Eichenholz gut raus, es ergibt sich ein schöner Holzfass-Nachgeschmack. Farblich gesehen ist es eindeutig nicht gut gelungen, sieht es mehr nach MezzoMix als nach Dunkelbier aus, Alles in allem jedoch ein gutes Bier, und auch der Brauvorgang hat Spaß gemacht. Ich kann jedem epfehlen, sich so ein Fässchen zu holen, wenn man mal etwas besonderes erleben möchte. :]

Dieser Artikel ist meinem Sponsor braufaesschen.com sowie meinen Special-Co-Testern Merlin K., Thore S. und Big Jay-Jay Woodnail gewidmet.

Und hier das Video:

Nr. 154: Diebels Premium Altbier

Herkunftsland: Deutschland

Alkoholgehalt: 4,9% vol.

Resultat: Mein erses Altbier, soviel zuvor. Leider war ich vom ersten Schluck an nicht begeistert. Es ist zwar sehr herb, allerdings auch ziemlich malzig, und hinterläßt einen sehr bitteren Nachgeschmack. Auch ein etwas pappiger Mund ist vorhanden. Die Bierbäuerchen lassen auch nicht lange auf sich warten. Laut Co-Tester Sebastian ist es zudem noch etwas wässrig. Trotz alledem liegt es nicht schwer im Magen, und auch ein bieriger Geschmack ist vorhanden, weswegen die schlechteste Bewertung – Da ist Hopfen und Malz verloren – diesesmal nicht vergeben wird.

Dieser Artikel ist meinem Sponsor und Co-Tester Sebastian E. G. H. J. G. gewidmet.

Nr. 153: Einsatz-Pils/Feuerwehr-Bier

Herkunftsland: Deutschland

Alkoholgehalt: 4,9% vol.

Resultat: Bei diesem Feuerwehrbier handelt es sich um ein leicht malziges, dennoch aber auch angenehm zu trinkendes Bier. Auch die herbe Note gefällt mir sehr. Leider hinterläßt es im Mund eine pappige Trockenheit, sowie einen unangenehm, leicht bitteren Nachgeschmack. Alles in allem ist es ein trinkbares Bier, und auf jeden Fall ist das Design mit sehr viel Mühe gemacht, was an dieser Stelle sehr zu loben ist. Wie auf der Flasche geschrieben steht, ein „Brandbekämpfungsmittel nach Übung + Einsatz“.

Nr. 152: Köstritzer Schwarzbier

Herkunftsland: Deutschland

Alkoholgehalt:4,8% vol.

Resultat: Da ich kein Schwarzbier mag, war ich echt kritisch vor dem Test. Dieses Getränk riecht sehr malzig, und auch der Geschmack ist so, allerdings komischerweise auf eine angenehme Art und Weise. Es ist logischerweise leider nicht herb, hat dafür diesen typischen Schwarzbier-Nachgeschmack, der bitter am Gaumen kleben bleibt.Trotz alledem lässt es sich gut trinken, für ein Schwarzbier also absolut grandiose Arbeit.

Dieser Artikel ist meinem Sponsor Kaspar K. gewidmet.

Nr. 151: Appenzeller Vollmond-Bier

Herkunftsland: Schweiz

Alkoholgehalt: 5,2% vol.

Resultat: Dieses Bier wird seinem Namen gerecht, da es tatsächlich nur in Vollmond-Nächten gebraut wird (Das „Testprodukt“ wurde in der Nacht des 06.04.2012 gebraut). Wahrscheinlich ist der Braumeister ein Werwolf und muss sich vor dem Vollmond verstecken. Mit dem gleichen Alkoholgehalt wie das Hanfbier, welches der selben Brauerei entspringt, schmeckt dieses Bier eindeutig herber, mehr nach einem Pils, ergo angenehm. Ich habe an diesem Bier absolut nichts auszusetzen, es ist ein wunderbarer Geschmack vorhanden und auf die Idee mit dem Vollmond muss man erstmal kommen.

Dieser Artikel ist meinem Sponsor Roger S. sowie meinen Co-Testern Kaspar K., Vrinda H. und BIG Jay-Jay Woodnail gewidmet.

Nr. 150: Appenzeller Hanfblüte

Herkunftsland: Schweiz

Alkoholgehalt: 5,2% vol.

Resultat: Das Hanfbier macht selbstverständlich nicht high, da lediglich ein Extrakt aus den Hanfpflanzen enthalten ist, welches kein THC enthält. Geschmacklich ist es recht süßlich, schon etwas fruchtig, man schmeckt die 5,2 Volumenprozent Alkohol überhaupt nicht raus. Es ist ein interessanter Geschmack, sehr zu empfehlen, laut Aussagen meiner Co-Tester geht es Richtung Radler oder Zitronenmelisse und hat einen „Hanfnachgeschmack“. Ich habe einen etwas kratzig-trockenen Nachgeschmack erlebt, der dieses Bier jedoch nicht davon abhält, in die Kategorie „Prost!“ zu wandern.

Dieser Artikel ist meinem Sponsor Roger S. sowie meinen Co-Testern Kaspar K., Vrinda H. und BIG Jay-Jay Woodnail gewidmet.

Nr. 149: Moosehead Lager

Herkunftsland: Kanada

Alkoholgehalt: 5% vol.

Resultat: Es befindet sich in der Flasche ein angenehmer Geruch, schön herb und erfrischend. Der Geschmack erinnert allerdings ein wenig an Dunkelbier, wie vielleicht bekannt nicht gerade mein Favorit. Im Nachgeschmack und auch ab dem dritten Schluck macht sich allerdings ein an Pils erinnernder Geschmack breit, das Bier ist weniger herb, als der Geruch erwarten lässt, jedoch absolut trinkbar. Leider existiert parallel dazu auch ein leicht säuerlicher Geschmack, könnte an der nicht-Reinheitsgebot gerechten Zutat „Mais“ liegen. Alles in allem aber ein gutes Bier und eine Bestätigung, dass sich Kanada und die USA unterscheiden. 😉

Nr. 148: Kingfisher Draught Beer

Herkunftsland: Indien

Alkoholgehalt: 5% vol.

Resultat: Dieser Direktimport aus Indien verbreitet bereits beim Öffnen einen einen leicht süßlichen Biergeruch. Der Geschmack hingegen ist relativ nicht vorhanden. Kingfisher Draught schmeckt äußerst wässrig, mit einem leichten bierartigen Nachgeschmack. Leider ist die Schaumbildung bei diesem Bier recht gering, und selbst der entstandene Schaum ist binnen Sekunden weg. Alles in allem  trotz aufgedrucktem Spruch „The King of Good Times“ kein gutes Bier…

Dieser Artikel ist meinem Sponsor Kaspar K. gewidmet.